Was passiert mit Deinen ETFs, wenn der weltweit größte Vermögensverwalter insolvent ist?
zum Original-Video: https://youtu.be/HGGLAd_UhSY
Du hast Aktien oder ETFs als Teil Deiner Vermögensanlage?
Kontrollierst Du selbst, oder läßt Du einen Vermögensverwalter oder Deine Bank für Dich kontrollieren?
Hast Du Dir einmal Gedanken darüber gemacht, welche Aktien/ETFs Du eigentlich gekauft hast, und wie SICHER das alles ist?
Aktien zu verstehen ist noch relativ einfach, aber wie ETFs funktionieren ist tatsächlich nicht so einfach zu erklären.
Wenn ich im Internet recherchiere, sind sie die eierlegende Wollmilchsau für Anleger:
Viel günstiger als herkömmliche Aktien, leichter zu kontrollieren und eine viel größere Chance auf Gewinn.
Im heutigen Artikel soll es aber nicht darum gehen, ETFs zu erklären (wenn Du daran interessiert bist, schreib` uns an team@hippp.de).
Wir sind bekannt dafür, kein Fan von ETFs zu sein, weil wir dafür stehen, Dinge, in die wir investieren, zu verstehen.
Kannst Du Dich noch an 2008 erinnern - der Zusammenbruch der Investment Bank Lehman Brothers?
Viele haben gedacht: "Das ist ja ?nur? in den USA - was interessiert es uns hier in Deutschland?" Es wurde und wird als weltweite Bankenkrise angesehen (Stichwort Lehmann Zertifikate).
Was würdest Du denken, wenn eine der zwei größten Investmentgesellschaften und der weltweit größte Vermögensverwalter bereits im Januar Insolvenz angemeldet hat?
* Eine Investmentgesellschaft, die u.a. Anteile an Amazon, Microsoft, Fidelity, Walt Disney, Netflix und vielen mehr hält. Unternehmen, die für viele Arbeitsplätze verantwortlich sind - auch hier in Deutschland.
* Eine Investmentgesellschaft, von der wir schon berichtet haben, daß sie über 8% an der Muttergesellschaft des Hamburger Bauvereins (Hausverwaltung) hält.
* Eine Investmentgesellschaft zu deren Kunden Banken, Versicherer, Pensionskassen, Staatsfonds und Zentralbanken zählen.
und falls Du denkst, ich habe meine ETFs ja hier in Deutschland platziert, dann bedenke folgendes:
* Diese Gesellschaft mischt in allen 30 Unternehmen mit, deren Aktien im Deutschen Aktienindex DAX gelistet sind;
- und noch eines - :
* Friedrich Merz - seines Zeichens Parteivorsitzender der CDU - war von 2016 bis 2020 im Aufsichtsrat der deutschen Sparte dieser Gesellschaft. Ein Wirtschaftsanwalt mit ausgezeichneten Kontakten in die Politik und in die deutsche Wirtschaft.
* Nach eigenen Angaben hat diese Gesellschaft über 205 Milliarden Euro in die deutsche Wirtschaft investiert.
(Quelle: https://www.blackrock.com/de/privatanleger/uber-blackrock)
Also zusammenfassend:
USA ist von Deutschland nicht soweit weg und
der weltweit größte Vermögensverwalter ist nicht soweit entfernt von Deiner Sparkassenfiliale, die Deine ETFs verwaltet.
Von wem reden wir?
Blackrock hat im Januar 2022 Chapter 11 beantragt.
Chapter 11 ist so etwas wie ein Insolvenzverfahren (Sanierungs- und Reorganisationsverfahren)
Wir fragen:
* Warum wurde dies in Deutschland nicht bekannt?
* Was ist mit dem ganzen Geld passiert - Blackrock ist doch der weltweit größte Vermögensverwalter?
* Weisst Du wirklich, was mit DEINEM Geld passiert?
Was fragst Du Dich?