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Cum-Ex* und Olaf Scholz - die Zeitungen sind voll! Was ist eigentlich Cum-Ex?


Um das Ausmaß einer Sache wirklich zu sehen, sollten wir ALLE Daten in dem Zusammenhang verstehen. Natürlich ist das Internet voll davon, Cum-Ex* zu erklären. Doch unserer Meinung nach werden hier nur Fremdwörter durch andere Fremdwörter ersetzt. Aktiengeschäfte sind voll von unbekannten Wörtern - genau wie die Medizin. Jedes Fachgebiet hat eben "seine" Sprache. Schnell schieben wir es dann beiseite.

Doch Cum-Ex* ist wirklich BETRUG in Millionenhöhe und für alle Steuerzahler - Du und ich - wichtig zu verstehen!




zum Original-Video: https://youtu.be/JxC6Quhuwx8


Vorweg:

Was bedeutet *Cum-Ex bei Aktien? Beide Wörter kommen aus dem Lateinischen:

?Cum? bedeutet ?mit?. ?Ex? bedeutet ?aus? oder ?heraus?.

Aktie ist ein Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft; es kommt von actio für ?Tätigkeit? oder ?Amtshandlung? und bedeutet eigentlich ein ?klagbarer Anspruch?


Bereits 2016 forderte das Hamburger Finanzamt - Fachbehörde des Hamburger Senats und somit Bestandteil des Hamburger Rathauses - ca. 50 Millionen Euro Rückzahlung von der Warburg Bank, Hamburger-?Vorzeige?-Privatbank, an Cum-Ex* Geldern. Damals war Herr Scholz 1. Bürgermeister von Hamburg. Auf die Rückzahlung wurde in letzter Sekunde verzichtet - die Forderung war damit in 2016 verjährt. 

50 Millionen Euro = ? 50.000.000,00 an gezahlten Steuergeldern der Warburg Bank geschenkt.

Bei 890.247 aktiven Steuerzahlern in Hamburg sind das pro Kopf ca. ? 56,00, die jeder einzelne von uns quasi der Warburg Bank überwiesen hat.


Manchmal ist es ein bisschen problematisch mit großen Zahlen zu denken.

56 Euro sind eher zu konfrontieren und nicht so viel, wie es scheint - für einen Einzelnen. Aber genau das ist ein Teil des Problems: Wir sehen uns manchmal nur als Einzelnen und nicht als Teil des Ganzen. Der Staat wiederum sieht nur das Ganze und nicht den Einzelnen.


Jetzt ist Herr Scholz Bundeskanzler, und das Thema kocht seit letztem Jahr wieder hoch.


Uns liegt es fern zu politisieren, aber wir sind frei unsere Meinung zu äußern (noch!)

Unsere Meinung, daß wir ohne Worte sind, daß wir alle steuerlich ausgenommen werden wie eine Weihnachtsgans, egal ob angestellt oder selbstständig. Jeder noch so kleine Cent an Steuer wird geprüft und geahndet und muß genauestens in der Steuererklärung belegt werden.

Im Gegenzug werden unsere Steuergelder verschwendet ohne jegliche Rechenschaft uns gegenüber.

Wir nehmen alles hin: 

Abgeordnete erhöhen in der jetzigen Zeit einfach ihre Diäten - ohne Prostest unsererseits; Energiekonzerne und Regierung beschließen mal eben eine Gasumlage, obwohl sie Gewinne in Milliardenhöhe erwirtschaftet haben.

Mittlerweile ist Deutschland absoluter weltweiter Spitzenreiter mit seinen Energiekosten - ohne Protest unsererseits.

Sind wir denn wirklich soweit, daß wir wirklich denken, daß wir ?Frieren müssen für die Freiheit?? Zeigen wir uns wirklich solidarisch, wenn Deutschland 77 Millionen Euro der Region Moldau verspricht, weil die ihre Energiekosten nicht tragen können, während wir gleichzeitig als Privatbürger pleite gehen?

Wir fragen wieder cui bono? Wem nützt es, wenn Deutschland pleite geht.

Eigentlich müßte ein Herr Scholz, der einen Eid geleistet hat ?zum Wohle von Deutschland? doch zuerst an sein Land und seine Bürger denken. Er müßte unsere Steuergelder schützen und für unser Wohl sorgen. Er müßte sorgsam mit unseren Geldern umgehen und dazu beitragen, daß Steuerhinterziehung geahndet wird - erst recht wenn es um Millionen geht. Aber alles, was er zu sagen hat ist ?Ich kann mich nicht erinnern.?


Wir fragen uns ernsthaft, warum die Menschen nicht mehr protestieren, wenn es um ihr hart verdientes Geld und ihren Wohlstand geht.

Unsere einzige Antwort ist die - wir Deutschen verstehen es nicht.

Wir Menschen haben die Angewohnheit, wenn wir etwas nicht verstehen, schieben wir es weg und überlassen anderen die Verantwortung. ?Es interessiert uns nicht?, ?Ich allein kann eh nichts ändern?.

Das stimmt nicht.

Wir alle können versuchen, zu verstehen, worum es eigentlich geht. Wenn ich Zusammenhänge verstehe, kann ich eine Meinung haben. Ich kann diese Meinung äußern und andere dazu bringen, es auch zu verstehen!


Wie ein Cum-Ex Geschäft läuft kannst Du im Internet sehr genau nachlesen:

Wir wollen nur folgendes betonen:

Ein Cum-Ex Geschäft ist von VORNHEREIN auf Betrug ausgelegt:

1 - Es sind immer drei Beteiligte im Spiel: Der Verkäufer, der Käufer und der Händler.

2 - Die Gewinnanteilsausschüttung steht kurz bevor. (Dividendenausschüttung)

   Dividende kommt aus dem Lateinischen ?dividenda? die zu teilende (Summe) 

   und ist der Gewinnanteil einer Aktie.

3 - Es muß die gleiche Aktie immer einen Tag vor Dividendenausschüttung gekauft werden und einen Tag nach Ausschüttung verkauft werden, beides über den Händler. Wie kann es sein bei der gleichen Aktie? Ganz einfach: Der Händler verkauft Aktien, die er noch nicht besitzt.

4 - Damit wird mit Vorsatz ein Steuerschlupfloch ausgenutzt: Die Besitzerverhältnisse sind unklar. Es gibt am Tag der Gewinnausschüttung zwei Eigentümer der Aktie: Der Verkäufer, der noch nicht verkauft hat und der Käufer, der schon gekauft hat. Das Eigentum der Aktie geht nämlich immer direkt bei dem Kauf der Aktie auf den Käufer über - ob er die Aktien dann tatsächlich hat, ist vollkommen unwichtig.


Du kennst die Kapitalertragssteuer, welche in Höhe von 25% erhoben wird?

Beispiel: ? 1000,00 angelegt, Dividende darauf ? 100,00 - davon werden ? 25,00 gleich einbehalten und an das Finanzamt abgeführt.


Dadurch, daß immer drei Beteiligte involviert sind - so eng bei der Dividendenausschüttung - ist es unklar, wer genau der Besitzer der Aktien ist an dem Tag, an dem der Gewinnanteil ausgeschüttet wird (die Dividende). 

Die Kapitalertragssteuer wird aber automatisiert einbehalten - das Finanzamt hat einmal eine Steuereinnahme. In unserem Beispiel sind das die ? 25,00.


Warum ist das jetzt so wichtig?

Ganz vereinfacht dargestellt: Dem Finanzamt wird vorgegaukelt, daß es zweimal die 25% Kapitalertragssteuer eingezogen hat, da es ja augenscheinlich zwei Besitzer gegeben hat - was natürlich nicht stimmt. Es ?muß? also einmal die 25% (Unser Beispiel ? 25,00) rückerstatten.


Verwirrt?

Das ist genau der Plan der Cum-Ex Geschäfte.

Das Finanzamt erstattet die zweite Steuer, die es nie eingenommen hat.


Das multipliziere einmal mit den Dividenden-Ausschüttungen in Milliardenhöhe!!

Woher nimmt der Staat die doppelten 25%??????


Das Geld (die zweiten 25%) wird übrigens unter den Beteiligten (Käufer, Verkäufer, Händler) verteilt.


und: Wenn wir Selbständigen Betriebsprüfungen haben, schaut das Finanzamt auf jede Rechnung und jeden Cent und nimmt sich hierfür die Zeit.

Warum nimmt es sich nicht die Zeit, genau zu prüfen, wer der tatsächliche Aktienkäufer/-verkäufer ist?