Wann ist eine Ferienimmobilie als Anlage sinnvoll?
zum Original-Video: https://youtu.be/Wh80ar_pdz8
Bei all dem Chaos in der Welt dürfen wir eines nicht übersehen: Der Frühling naht.
Und mit dem Frühling werden die Menschen unternehmungslustiger und investitionsfreudiger.
Wenn es um Immobilien geht, haben wir beide, Ralf und ich , eine sehr klare Position:
Sehr häufig erleben wir in unserer Praxis aber folgendes:
Wir möchten daher aus unserer Erfahrung heraus folgende Tipps zu allen drei Immobilientypen geben:
Was haben sie gemeinsam? Für alle bedarf es ein gewisses Verantwortungsbewußtsein und somit eine spezielle Mentalität.
Verantwortung bezüglich der Finanzen, und daß Du Dich um Dein Eigentum kümmerst!
Und bei dem Stichwort kümmern kommen wir auf die Unterschiede:
Das eigene Haus hilft bei der Altersvorsorge, sollte diese aber nicht ersetzen.
Damit das eigene Haus mithilft, sollte es ein wirklicher Vermögensgegenstand sein und abbezahlt sein.
Was spricht noch dagegen, das eigene Haus als Altersvorsorge zu sehen? Emotionen!! Das eigene Haus wird häufig sehr emotional gesehen! Es ist eben das Zuhause.
Du richtest es schön ein, Du hast einen schönen Garten, Du hältst es instand.
Keiner redet Dir dort `rein - es ist Deins!
Emotionen haben bei Anlageimmobilien aber nicht so viel zu suchen.
Anlageimmobilien müssen objektiv nach der eigenen Strategie ausgesucht werden - das Weitere ist ein Rechenexempel mit zwei Gesichtspunkten: Liquidität (monatlicher Cash Flow) und Gesamtinvestition.
Ich bin kein Kaufmann (im Gegensatz zu Ralf), kann aber gut mit Zahlen umgehen.
Deswegen kümmere ich mich um die Verwaltung und Ralf um das Kaufmännische, das Gesamtkonzept - das funktioniert bei uns beiden super! Was haben wir gemeinsam? Wir haben beide eine Vermietermentalität und sehen unsere Immobilien recht nüchtern.
Kommen wir zur Ferienimmobilie:
Wir hatten eine Ferienwohnung auf Fehmarn ?geerbt?. Nach ein paar Jahren haben wir diese mit einem Liquiditätsgewinn aber gesamtwirtschaftlichen Verlust völlig entnervt verkauft, 1 1/2 Jahr vor Ende der Spekulationsfrist - völlig untypisch für uns. Warum? Wir waren keine Feriengastgeber.
Was ist der Unterschied zwischen einer vermieteten Ferienimmobilie und einer ?normalen? vermieteten Immobilie?
Du musst gewisse Gastgeberfähigkeiten haben; Eine Ferienimmobilie braucht mehr Aufmerksamkeit: bei der Vermietung, aber auch bei der Möblierung, Reinigung und Instandsetzung. Mehr Aufmerksamkeit in Form von Arbeit aber auch von finanziellen Mitteln.
Sie hat ganz bestimmt gute Chancen, um finanziell einen hervorragenden Cash Flow zu erzielen: Aber sie muß dafür auch eine extrem gute Lage haben und muß extrem gut durchkalkuliert werden.
Und gerade, wenn Du sie auch selbst nutzen möchtest: Du wirst sie nach Deinem Geschmack einrichten und schon kommen Emotionen ins Spiel. Anlage und Emotionen vertragen sich aber nicht so gut. Erst recht nicht, wenn einige Gäste zwar einen hohen Anspruch haben, was die Einrichtung angeht, aber keinen so hohen Anspruch im Umgang mit dieser Einrichtung.
Solltest Du folgende Überlegungen haben: ?Ich möchte gerne mit Vermietung anfangen, habe aber ein wenig Befürchtung mit Mietern. Die Ferienwohnung ist eine gute Lösung, denn ich vermiete ja immer nur kurz und kann es ?ausprobieren? wie es so läuft. Und ich habe den Vorteil, daß ich es auch selbst nutzen kann.?
Wenn diese Gedanken eventuell im Hinterkopf sind, dann raten wir Dir aus den oben genannten Gründen davon ab!
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