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Teure Überraschung bei der Grundsteuer?

? 16.800,00 statt ? 935,00!

Kaum zu glauben?

Dann lies den heutigen Artikel!



zum Original-Video: https://www.youtube.com/watch?v=yhlAqbwOWys


Die ReGIERung wird nicht müde zu sagen, daß die Grundsteuererhebung ja verfassungswidrig sei, und die Kosten im "Großen und Ganzen" gleich bleiben würden.


Vor einem Jahr hieß unsere Überschrift:

?Grundsteuerreform kostenneutral? Oder Teuer-Schock - jetzt schon??


Du erinnerst Dich?


Auch am 06.12.2018 in unserer GeldSchau live (übertragen am: https://youtu.be/nH_fPL60rvo?t=103) haben wir berichtet.


Am 16.10. 2022 haben wir ebenfalls per Express-Telegramm über die Grundsteuerreform berichtet.

Damals fehlten noch rund 80% der Erklärungen via Elster.


Die Abgabefrist wurde dann einmalig bis zum 31.01.2023 verlängert, und obwohl die Frist damals bald abgelaufen war, fehlten noch immer rund 45% der Erklärungen.


Am 08.01.2023 haben wir über die angebliche ?Kostenneutralität? und über den Hebesatz der Gemeinden geschrieben.


Kostenneutral für die ReGIERung heißt aber nicht, daß es für jeden Bürger kostenneutral ablaufen wird.

Was wir in dem Artikel von der Tagesschau vom 27.02.24 gelesen haben, ist an Absurdität kaum zu überbieten.


Tatort ist ein Grundstück in Freiburg. Der Eigentümer bezahlte bisher pro Jahr rund ? 935,00 Grundsteuer und soll jetzt nach seinen Berechnungen ? 16.800,00 zahlen.

Das Absurde an der Sache:

In Baden-Württemberg, welches bei der Berechnung einen anderen Berechnungs-Kurs fährt als viele andere Länder, soll eine erhöhte Grundsteuer für unbebaute Grundstücke einen ?Anreiz zum Bauen? geben.

Tatsächlich DARF aber die Wiese aus dem Artikel nicht bebaut werden.

Und nu?


https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/grundsteuer-immobilien-kosten-100.html


Wie wir in unserem Artikel am 16.10.2022 dargestellt haben, ist die Grundsteuer die beste Einnahmequelle der Gemeinden und die unbekannte Variable ist der Hebesatz der Gemeinden: Mit diesem können sie Jahr für Jahr die Höhe der Grundsteuer festlegen - je nachdem wie hoch der Bedarf ist.

Der Bund berechnete jetzt die Bodenrichtwerte neu, so daß diese einen erheblichen höheren Wert haben. Zum Ausgleich müßten die Gemeinden mit ihren Hebesätzen runter gehen.


Die große Frage ist: Werden sie das tun und freiwillig auf Einnahmen verzichten - in dieser Zeit??? 


In dem Artikel legt der Eigentümer die neue Grundsteuer erst einmal auf die Mieter um, die dann pro Monat ? 175,00 MEHR zahlen dürfen.


Es wird Zeit, daß sich private Eigentümer und Mieter zusammentun.

Denn wenn sich private Vermieter das Eigentum nicht mehr leisten können - wo sollen Mieter denn wohnen?

und - Bauen geht ja auch nicht mehr - dazu mehr in einer der nächsten Ausgaben