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Das sagen nicht wir, sondern so titelte (mal wieder) die Süddeutsche Zeitung in einem Essay am 23.02.2024

https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wirtschaft/immobilien-wohnungstausch-senioren-rentner-grossstaedte-familien-e761900/?reduced=true


Dort steht "Ältere Menschen leben oft allein in vier Zimmern oder in Einfamilienhäusern. Das verknappt den Markt für junge Familien. Lässt sich das nicht besser verteilen? Höchste Zeit für ein paar Vorschläge.



zum Original-Video:https://www.youtube.com/watch?v=Kx6qPBmTStM


Wir haben im letzten Telegramm ja "versprochen" mit einer Lösung für die Wohnungsnot zu kommen....


Schon dreimal haben wir in unseren Artikeln das Thema Wohnungstausch angesprochen. Zuletzt am 26.11.2023 haben wir darüber geschrieben, wie eine Rentnerin aus ihrer Wohnung geworfen wurde.


?Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Regierung uns was Böses möchte?. 

Glaubst Du das immer noch?


Zwar ist der genannte Artikel als ?Essay? getarnt, der Journalist ist ein freier Mitarbeiter - aber die Süddeutsche druckt diesen Artikel.


In diesem heisst es:

?Keine andere Gruppe in Deutschland lebt statistisch gesehen auf so vielen Quadratmetern pro Person wie Menschen jenseits der 65 Jahre?,


?Frei übersetzt könnte man aber auch sagen: Die wohnen da, weil sie eben schon immer da wohnen, auch wenn das Haus oder die Wohnung heute viel zu groß ist. Das ist aus gesamtgesellschaftlicher Sicht eine Katastrophe und wirft auch ethisch-moralische Fragen auf: Darf eine Bevölkerungsgruppe so leben, wie sie will, auch wenn sie damit einer anderen schadet? Und was darf der Staat tun, um dieses Ungleichverhältnis zu ändern??


Das ist harter Tobak - und die Wortwahl assoziiere ich nicht unbedingt mit Demokratie (ich habe das Wort nie so oft in den Nachrichten gehört wie zu dieser Zeit). Denke ich an ?Umverteilung? denke ich eher an Sozialismus.


Der Typ, der das geschrieben hat, ist gerade einmal 27 Jahre jung und hat wahrscheinlich nicht viel Ahnung davon, wie hart die Generation für ihr Eigentum gearbeitet hat. 


SUSANNE: Meine Eltern haben den Krieg mitgemacht, hatten danach gar nichts, wohnten auf EINEM Zimmer zur Miete und haben sich alles allein erarbeitet. Ich muß zugeben, ich habe davon profitiert.


Warum wollen immer noch so viele Menschen ein Eigenheim. Nicht, weil das ihr absoluter Traum ist. Nein, sie sehen das als Altersvorsorge an, oder wollen ihren Kindern etwas hinterlassen. Es ist in den Köpfen vieler Deutschen - egal welchen Alters.

Das soll ihnen jetzt auch noch genommen werden?

Arbeiten bis 70, Renten niedrig, dafür aber zu 100% besteuert und dann auch noch aus den eigenen vier Wänden raus (die sie mit versteuertem Geld bezahlt haben)?

Was für eine wünschenswerte und motivierende Zukunft wir doch haben.


Mal ganz abgesehen davon: Nur weil Rentner ihre Eigenheime hergeben sollen, werden auf einmal nicht mehr Wohnungen gebaut (siehe unser letztes Telegramm). Ist das also wirklich eine Lösung oder steckt etwas anderes dahinter?


Mal abgesehen davon, daß viele Rentner mittlerweile ihr Eigentum verkaufen, um die Seniorenresidenz (früher Altersheim) zahlen zu können.


Wir sollten wirklich sehr aufpassen, welche Ideen in den Schulen und den Universitäten entstehen können - denkt an die Geschichte und wehret den Anfängen. Denn diese Idee der ?Umverteilung?* der Immobilien kommt immer häufiger in den Medien.


*euphemistisch für ENTEIGNUNG