
"2024 werden kaum noch Wohnungen auf den Markt kommen", so titelt die "Welt online" am 29.02.2024
Was sollen wir eigentlich noch glauben?
Die ReGIERung fordert bezahlbare Wohnungen, gleichzeitig reformiert sie aber die Grundsteuer, die wiederum das Potenzial hat, die Mieten enorm steigen zu lassen.
Wenn Mieter dann Eigenverantwortung übernehmen und Eigentum möchten, dann werden ihnen durch absurde und kaum umsetzbare Gesetze und Vorschriften dermaßen Steine in den Weg gelegt, daß viele von ihrem Vorhaben Abstand nehmen:
Bestandsbauten müssen teuer energetisch saniert werden, wenn sie den Besitzer wechseln und Neubauten unterliegen sowieso diversen und vor allem teuren Vorschriften - von der Bürokratie ganz zu schweigen.
zum Original-Video:https://youtu.be/woPyZ3VvPjE
Momentan sieht es in der Baubranche noch gut aus.
Egal ob ich ins Büro fahre oder mich in Ahrensburg in unserer Straße umschaue: Baustellen überall: Die alten Häuser werden ohne Ausnahme abgerissen und es werden neue gebaut. (Es ist eine andere Geschichte, daß schöne Einzelhäuser mit guter Substanz abgerissen werden und billige Mehrfamilienhäuser schnell hochgezogen werden und eine schicke ?Qualitäts-Anmutung? haben)
Laut Medien jedenfalls ist die Lage dramatisch:
ZDFheute titelte am 12.01.2023
?Studie: Es fehlen 700.000 Wohnungen?
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/wohnungsmarkt-mieterbund-100.html
Der BusinessInsider titelte am 19.06.2023:
?Dramatische Zahlen zeigen, dass sich die Lage auf dem deutschen Wohnungsmarkt noch verschlechtern wird?
https://www.businessinsider.de/bi/wohnungsbau-bricht-ein-wohnungsnot-nimmt-zu-die-zahlen-fakten/
Capital am 20.02.2024
?150.000 statt 400.000 Wohnungen : Immobilienexperten warnen vor Debakel.?
und endlich die Welt Online am 29.02.2024:
?Ab 2025 werden kaum noch neue Wohnungen auf den Markt kommen?
Weiter heisst es in diesem Artikel:
?Die private Wohnungswirtschaft hat im Norden im vergangenen Jahr beim Neubau historische Einbrüche hinnehmen müssen.?
Allein in Hamburg rechneten die Bauunternehmen - und wir reden hier von mittelständischen Unternehmen - in 2022 mit 5200 Neubauten, in 2023 dann mit 2500 und geworden sind es 770.
Schuld seien: Vorschriften, neue Normen, steigende energetische Standards usw. usw., zusätzlich zu dem Zinsniveau.
Auch wenn dieser Artikel von uns eher negativ ist und keine Lösung bietet, so hoffen wir doch, daß er zum Nachdenken anregt:
Wie widersprüchlich kann eine ReGIERung sein, die offensichtlich alles sagt und tut, damit es uns in Zukunft gut geht und hintenherum jedes nur mögliche Gesetz erläßt, welches uns ein gutes und friedliches Leben fast unmöglich macht?
Im nächsten Express-Telegramm: ein uns nicht unbekannter Plan wie man das Debakel der Wohnungsknappheit lösen kann